Diese Woche haben wir Bäume (hauptsächlich Fichten und Tannen) gefällt. Insgesamt 18 Festmeter (fm). Ein Festmeter entspricht einem Kubikmeter Holz. Die Äste der Bäume werden nächste Woche zu Hackschnitzel verarbeitet und dienen als Heizmaterial für unsere Hackschnitzelanlange (siehe auch Blogeintrag vom April 2010).
Bei uns findet der Silomais als Viehfutter Verwendung, d. h. die ganze Pflanze, samt Kolben, wird gehäckselt. Durch die Verdichtung mit dem Traktor (siehe Blog-Eintrag vom Oktober) und anschließende luftdichte Lagerung mit Silofolie entsteht ein haltbares, eiweißreiches- und energiereiches Winterfutter für unsere Hasen, Ziegen und Kühe. Die Pferde dürfen auf Grund der Gefahr von Hufrehe (Entzündung der Huflederhaut beim Pferd) kein eiweißreiches Futter fressen.
Der Dachsbau in unserem Wald umfasst fünf Ein- und Ausgänge. Davon werden zwei intensiv benutzt.
Der Dachs gehört zur Familie der Marder, ist weltweit verbreitet und ist derzeit in seinem Bestand nicht gefährdet. Die scheuen, nachtaktiven Allesfresser leben bevorzugt in Laub- und Mischwäldern, wo sie bis zu 5 m tiefe unterirdische Kessel bauen, die teilweise mehrere Dachsfamilien bewohnen. Da Dachse sehr gesellige Tiere sind, dürfen auch Füchse mit einziehen. Von Februar bis März bringt die Dächsin zwei bis fünf weiß behaarte und blinde Junge zur Welt. Diese werden zwei bis vier Monate lang gesäugt und verlassen unter Aufsicht der Mutter im Frühsommer erstmals den Bau.